Rentenamt

Die Gemeinde Moosinning bietet jeweils montags von 8.00-12.00 Uhr Sprechzeiten für die Rentenanträge an. Dies beinhaltet die Aufnahme von folgenden Anträgen:

  • Versichertenrente
  • Hinterbliebenenrente
  • Hilfe bei Fragen zur Rente

 

Ansprechpartner:
Frau Stephanie Huber, Tel. 08123 / 9302-34
Frau Michaela Niedermair, Tel. 08123 / 9302-12

Rentensprechtage im Landratsamt

23.03.2020, 06.04.2020, 27.04.2020, 11.05.2020, 25.05.2020, 08.06.2020, 22.06.2020, 13.07.2020, 27.07.2020, 10.08.2020, 24.08.2020, 14.09.2020, 28.09.2020, 12.10.2020, 26.10.2020, 09.11.2020, 23.11.2020, 07.12.2020, 14.12.2020

jeweils von 9.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Terminvereinbarungen sind möglich am
Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 12.00 Uhr. Die Beratungen finden nur nach Anmeldung unter der Tel. 0800 6789 100 statt.

Wichtige Information der Deutschen Rentenversicherung

Im Zusammenhang mit der Vereinbarung von Beratungsterminen bzw. Terminen zur Aufnahme von Rentenanträgen in unseren Beratungsstellen München und Rosenheim hat sich zum 04.11.2019 eine wichtige Änderung ergeben.

Nachstehend ist das geltende Verfahren in Kürze vorgestellt:

In den Beratungsstellen München und Rosenheim finden Beratungen und Antragsaufnahmen weiterhin nur nach einer zuvor erfolgten Terminvereinbarung statt. Die zur Verfügung stehenden Termine sind im Internet sichtbar und können über den online-Service gebucht werden.

Am einfachsten gelangen sie als Kunde über die Hauptseite der Rentenversicherungsträger zu den online-Diensten der Deutschen Rentenversicherung: https://www.eservice-drv.de/eTermin/dsire/step0a.jsp . Termine werden laufend nach den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten freigegeben.

Dieses Verfahren gab es zwar bereits in der Vergangenheit, jedoch zu sehr eingeschränkten Zeiten; dies entspricht nicht mehr den Erfordernissen der heutigen Zeit. Daher haben wir dieses Verfahren (insbesondere auf Wunsch vieler Versicherter) ausgeweitet; eine Terminbuchung ist nunmehr grundsätzlich "rund um die Uhr" möglich.

Daneben ist es aber selbstverständlich im "Ausnahmefall" auch weiterhin möglich, einen Termin zur Beratung oder Antragsaufnahme "telefonisch" zu vereinbaren.

Hierfür stehen das Servicetelefon (0800-1000 480 15) sowie das Beratertelefon (089-6781-3700) zur Verfügung.

Zur Terminvereinbarung für die "Deutsch-Österreichischen" Sprechtage (in den Beratungsstellen München und Rosenheim) steht ab sofort in der Zeit von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr (Fr. bis 12.00 Uhr) die Telefonhotline 0800 - 6789100 zur Verfügung.

Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd, München

Zur Erwerbsminderungsrente hinzuverdienen

Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung aus der Alterssicherung der Landwirte (AdL) können unter bestimmten Voraussetzungen bis 6.300 Euro im Jahr hinzuverdienen, ohne dass dieses Einkommen der Rente angerechnet wird. Außerdem werden auf Erwerbsminderungsrenten keine Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft angerechnet – es sei denn, der Rentenbezieher ist noch Landwirt im Sinne des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte. Die Landwirtschaftliche Alterskasse zahlt Renten wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe aus, soweit der Hinzuverdienst monatlich 450 EUR nicht übersteigt. Ein zweimaliges Überschreiten um jeweils einen Betrag bis zur Hinzuverdienstgrenze bleibt unberücksichtigt. Das heißt, es können beispielsweise für zehn Monate 450 Euro und für zwei Monate jeweils bis zu 900 Euro hinzuverdient werden, ohne dass die Rente gemindert wird. Dies entspricht einem jährlichen unschädlichen Hinzuverdienst von 6.300 Euro.

Bei Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung gelten andere Hinzuverdienstgrenzen.

Weitere Informationen gibt es unter www.svlfg.de/renten-wegen-erwerbsminderung. Fragen zum Thema können per Mail an AK-Leistung(at)svlfg.de gerichtet werden.

SVLFG

Grundrente nur für Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung

Der vom Bundeskabinett am 19. Februar 2020 verabschiedete Gesetzentwurf sieht keine Einführung der Grundrente in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) vor. Nach dem Willen der Koalitionspartner sollen nur Versicherte der Die Grundrente ist nicht für Landwirte, andere Selbständige sowie Beamte, Richter und Soldaten, vorgesehen, welche nicht in der GRV versichert sind. Landwirte würden eine solche daher nur erhalten können, wenn sie neben ihrer Versicherung in der AdL mindestens 33 Jahre sogenannte Grundrentenzeiten in der GRV zurückgelegt haben. Hierbei sollen laut Gesetzentwurf die Zeiten aus der AdL nicht berücksichtigt werden.
Grund hierfür ist, dass die AdL als Alterssicherung für Selbständige in der Landwirtschaft, deren Ehegatten und mitarbeitenden Familienangehörigen eine besondere Sicherung darstellt, die im Gegensatz zur GRV nur zum Teil über Beiträge finanziert wird. Der Einheitsbeitrag in der AdL ist einkommensunabhängig. Einkommensschwächere Versicherte können zudem einen Beitragszuschuss erhalten. Jeder Monatsbeitrag hat - unabhängig von möglichen Beitragszuschüssen - in der AdL bei der Rentenberechnung die gleiche Wertigkeit. In der GRV hingegen richtet sich der Beitrag grundsätzlich nach der Höhe des erzielten Arbeitsentgelts.
Das heißt, je mehr aufgrund des Verdienstes an Beiträgen gezahlt wird, desto höher fällt die spätere Rente aus. Die Renten derjenigen Arbeitnehmer, die mindestens 33 Jahre Pflichtbeitragszeiten in der GRV vorweisen, aber nur eine geringe Rente erhalten, weil sie zwischen 30 und 80 Prozent des Durchschnittsentgelts erzielt haben, sollen ab dem Jahr 2021 durch die Grundrente erhöht werden.
Nach dem Gesetzesentwurf werden neben der Grundrente auch Freibeträge beim Wohngeld, bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende, bei der Sozialhilfe und bei den fürsorgerischen Leistungen der Sozialen Entschädigung eingeführt. Auch hierfür müssen mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten zurückgelegt worden sein. Hierbei sollen auch vergleichbare Zeiten, wie zum Beispiel Versicherungszeiten als Landwirt, berücksichtigt werden.
SVLFG