Glasfasernetz - Nachfragebündelung geht in Prüfungsphase

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für das Glasfasernetz in Moosinning fehlen noch wenige Aufträge, um die erforderlichen 33 % zu erreichen. Aufgrund der Corona-Situation konnten Beratungstermine nicht wie sonst durchgeführt werden, daher bietet Deutsche Glasfaser den Bürgerinnen und Bürgern an, während der Prüfungsphase noch Verträge abzuschließen.

Unsere Servicepunkte haben ab 04.01.2022 wieder für Sie geöffnet:

Servicepunkt Moosinning
Erdinger Straße 30 B, 8452 Moosinning
Öffnungszeiten: Dienstag, 14:00 bis 18:00 Uhr

Servicepunkt Eichenried
Schulstraße 1, 85452 Eichenried
Öffnungszeiten: Donnerstag, 14:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Deutschen Glasfaser.

Aus der Gemeinderatssitzung vom 27.07.2021

Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 27.07.2021 einstimmig beschlossen, mit der Deutschen Glasfaser zum eigenwirtschaftlichen Ausbau der Ortsteile Eching, Moosinning, Eichenried mit Glasfaser einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Damit die Deutsche Glasfaser mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau beginnt, müssen 33 % aller Haushalte im Ausbaugebiet einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen. Die Akquise der Verträge beginnt im Herbst. Genaue Informationen über die Verträge erhalten Sie von den Mitarbeitern der Deutschen Glasfaser im Herbst bzw. auf deren Internetseite. Es ist weiter vorgesehen, dass die Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser ein Büro in Moosinning beziehen, um ortsnah alle Fragen beantworten zu können.

Breitbandausbau in der Gemeinde Moosinning

pixabay

Der Gemeinderat hat 2017 beschlossen, dass sich die Gemeinde Moosinning am Förderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland beteiligt. Damit wird gewährleistet, dass nach dem Ausbau 100 % der unterversorgten Anschlüsse in der Gemeinde über eine Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s verfügen werden.
Durch den geplanten Breitbandausbau werden 100 % der unterversorgten Anschlüsse (aktuell weniger als 30 Mbit/s) mit mindestens 50 Mbit/s versorgt.
Die Leitungen werden von den Verteilerkästen bis zur Grundstücksgrenze verlegt. Für den tatsächlichen Hausanschluss ist der jeweilige Grundstücksbesitzer selbst verantwortlich.
Die Anzahl von Anschlüssen, bei denen nach dem Ausbau eine Versorgung von 100 Mbit/s oder mehr möglich ist, sollte größer 80 % sein.
Eine erste Ausschreibung der Maßnahme im Jahr 2018 hat ergeben, dass die Kosten ca. 1 Mio. € über den Schätzkosten lagen, weshalb der Gemeinderat damals beschlossen hat, die Maßnahme erneut auszuschreiben.
Am 02. März 2020 hat der Freistaat Bayern die sog. Gigabitrichtlinie verabschiedet. Laut dieser Richtlinien sollen Übertragungsraten von 1 Gbit/s für gewerbliche und 200 Mbit/s für private Anschlüsse ermöglicht werden.
Förderfähig sind hier gewerbliche Anschlüsse, soweit noch nicht mit mindestens 200 Mbit/s im Down- und Upload versorgt sind und private Anschlüsse, soweit noch nicht mit mindestens 100 Mbit/s im Download versorgt sind.

Die Gemeinde prüft aktuell ob es sinnvoll ist, vom aktuellen Breitbandförderprogramm des Bundes auf die sog. Gigabitrichtlinie umzusteigen.

Das künftige Förderverfahren wird der Gemeinderat in seiner Sitzung am 09.03.2021 beschließen.

Förderverfahren zur Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR)