Breitbandausbau in der Gemeinde Moosinning

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Der Gemeinderat hat 2017 beschlossen, dass sich die Gemeinde Moosinning am Förderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland beteiligt. Damit wird gewährleistet, dass nach dem Ausbau 100 % der unterversorgten Anschlüsse in der Gemeinde über eine Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s verfügen werden.
Durch den geplanten Breitbandausbau werden 100 % der unterversorgten Anschlüsse (aktuell weniger als 30 Mbit/s) mit mindestens 50 Mbit/s versorgt.
Die Leitungen werden von den Verteilerkästen bis zur Grundstücksgrenze verlegt. Für den tatsächlichen Hausanschluss ist der jeweilige Grundstücksbesitzer selbst verantwortlich.
Die Anzahl von Anschlüssen, bei denen nach dem Ausbau eine Versorgung von 100 Mbit/s oder mehr möglich ist, sollte größer 80 % sein.
Eine erste Ausschreibung der Maßnahme im Jahr 2018 hat ergeben, dass die Kosten ca. 1 Mio. € über den Schätzkosten lagen, weshalb der Gemeinderat damals beschlossen hat, die Maßnahme erneut auszuschreiben.
Am 02. März 2020 hat der Freistaat Bayern die sog. Gigabitrichtlinie verabschiedet. Laut dieser Richtlinien sollen Übertragungsraten von 1 Gbit/s für gewerbliche und 200 Mbit/s für private Anschlüsse ermöglicht werden.
Förderfähig sind hier gewerbliche Anschlüsse, soweit noch nicht mit mindestens 200 Mbit/s im Down- und Upload versorgt sind und private Anschlüsse, soweit noch nicht mit mindestens 100 Mbit/s im Download versorgt sind.

Die Gemeinde prüft aktuell ob es sinnvoll ist, vom aktuellen Breitbandförderprogramm des Bundes auf die sog. Gigabitrichtlinie umzusteigen. Mit einer Entscheidung hierzu kann Anfang 2021 gerechnet werden.

Förderverfahren zur Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR)