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Willkommen - Grußwort der Bürgermeisterin
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu. Im Fernsehen und Radio erhalten wir die ersten Jahresrückblicke. Für viele Menschen auf der Welt war 2011 ein ereignisreiches Jahr mit einschneidenden Veränderungen. Pamela Kruppa 

Veränderungen gehen aus Mut zu Neuem hervor. Mut und Zuversicht brauchen wir für eine vertrauensvolle Zukunft. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich auch in unserer Gemeinde für andere Menschen, in der Kirche, in karitativen Organisationen, in der Nachbarschaftshilfe, bei der Feuerwehr, in Vereinen. Sie machen keine Schlagzeilen, sie machen einfach das, was sie für richtig halten oder als nötig empfinden. Sie bewegen etwas im Sport oder in der Kultur, sie helfen Bedürftigen oder geben anderen Mut und schenken ihnen Trost. Gerade in der Weihnachtszeit, in der staaden Zeit, wird uns bewusst, was wir alles erlebt haben, wer wir sind. Wer wir sind und wo wir hingehören. Die Zeit scheint sich für Augenblicke zu verlangsamen. Gedanken und Emotionen sind zu Weihnachten von besonderer Intensität. Gerne kramen wir in alten Geschichten und freuen uns, wenn wir einander erzählen können: Aus der eigenen Kindheit, aus der unserer Eltern und Großeltern. Wir können uns dabei wieder auf uns selbst besinnen. Und auf das, was uns wichtig ist im Leben: Unsere Familie. Sie ist es, die uns Kraft und Halt gibt, die uns stärkt und bekräftigt, nicht nur in guten, sondern vor allem in schwierigen Zeiten. Wir sollten deshalb die besinnliche Zeit mit denen teilen, die wir lieben, die uns nahe stehen. Und uns gemeinsam wieder auf die alten und eigentlich ganz aktuellen Botschaften des Weihnachtsfestes besinnen. Wir Erwachsenen könnten uns manchmal ein Beispiel an den Kindern nehmen. Insgeheim beneiden wir sie vielleicht um ihre Art, sich auf das Christkind zu freuen und dem Heiligen Abend mit seinem Lichterglanz, mit all den Düften nach Kerzenwachs, Zimtplätzchen und Tannennadeln entgegen zu fiebern. Lassen wir uns einstimmen auf die Zeit der Vorbereitung für das ursprünglichste Fest und uns das Schöne an dieser Zeit bewusst machen.

In da staadn Zeit

(Ernst Reiter)

Ham in da staadn Zeit
früras net de Leut
gmüatlicha und mit Bedacht
eahna Arbat täglich gmacht?
Wia kunnts denn sonst aa dazua kemma,
daaß wir de Zeit de staade nennan?

Kriagn wir in unsre Tog
net gnua und machan uns zur Plog
aa ko de staade Zeit
bis nix mehr uns so richtig gfreit?
Mir hetzn rum bloß und krain zua
und hab´n koan Sinn mehr für de Ruah!

In da staadn Zeit
solltn mir genau so heut
net so vui hetzn und so treibn.
A bisserl mehra Mensch no bleibn!
A bisserl mehra Herzlichkeit –
doch – net nur in da staadn Zeit!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr Gesundheit, Erfolg und persönliches Wohlergehen.

Herzlichst

Pamela Kruppa

Erste Bürgermeisterin

 

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